Gästebuch für freie Meinungsäußerungen

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Als gefälscht festgestellte Beiträge (z.B. bei falschen Absenderangaben) und sich darauf beziehende Folgebeiträge wurden gelöscht. Letzte Löschung: 19.09.2010

 

 

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Kerstin und Wolfram Röblitz (Dienstag, 21. September 19:11 Uhr)

 

Freie Meinungsäußerung

 

Hallo Kötheler,

 

wir lasen die Mail von Björn Grosser und haben sie uns auch ausgedruckt. Sie war einfach zu exotisch.

Danach waren wir entsetzt, dass die BI zensiert und die Mail aus dem Netz entfernte.

 

Glücklicherweise war es nur der komplizierte Tatbestand  und nach wie vor können freie Bürger freie Meinungen äußern.

Wir wollen Herrn Grosser nichts unterstellen aber es ist schwierig für Fremde, sich einzuloggen.

Es liegt nun an Herrn Björn G., etwas für die Aufklärung der Kötheler zu unternehmen.

Herr G.  hat ja in der Vergangenheit ernstzunehmende Beiträge ins Netz gestellt.

 

Also Herr Björn G., erklären Sie sich bitte!

 

Das wünschen 

Kerstin und Wolfram Röblitz

  

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 Ulf Hempel (Dienstag, 21 September 2010 01:12)

  

Dachte immer das u n s e r e Webseite sakrosant sei und nicht Nordkorea. Muss schwer gegen meine Testosteronaufwallungen kaempfen ! Furchtbar traurig, traurig, traurig, traurig, traurig ! Aber trotzdem : der Kampf geht weiter !! Wo auch immer :

Der leckere Beitrag von Björn Grosser muß wieder rein.

Warum ?

a. Es gibt nur 1ne Rechtfertigung, den Eintrag zu löschen, wenn auf Koethel.info von Björn Grosser erklärt wird, daß er mit dieser e-mail Nichts zu tun hat, weil das jemand Anderes war.

b. Wer spielt sich auf + wer akzeptiert das , wenn es um sogenannten Stil + Anstand geht - + was ist das eigentlich wirklich ?

Ahoi

Uiiiiiiiiiiii

 

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Uwe Mokry (Freitag, 17 September 2010 17:58)

  

Hallo Herr Peter Schmidt,

selbstverständlich ist es absolut dringlich, dass sich unser aller Konsumverhalten verändert.
Konsumenten und Produzenten, wir alle müssen anfangen umzudenken. Noch !! haben wir
in Deutschland Möglichkeiten, uns anders und besser zu ernähren. In den USA und auch in
anderen Ländern ist die Situation für die Normalverbraucher schon deutlich schwieriger.
Die Konzentration auf wenige " Lebensmittel " - Produzenten ist in den USA viel vorgeschrittener. Aber die Lobbyisten in Europa und die Investoren hierzulande in Zusammenarbeit mit der vorherrschenden Politik sind äußerst aktiv und verschlimmern die Situation für die Verbraucher, auch wenn diese die richtige Einstellung zu Tier, Umwelt und
Gesellschaft entwickelt haben sollten.
Ich möchte nicht unzählige Beispiele für eine grundsätzlich falsche Entwicklung nennen. Aber schauen Sie weiterhin genau hin. Bleiben wir beim Thema Fleisch: Es gibt in Deutschland z.B. immer weniger kleine Schlachtereien. Die wurden und werden systematisch kaputt gemacht, vom Markt verdrängt. Ein kleiner Produzent von Schweinefleisch findet ja schon kaum noch einen Tiertransport für seine wertvollen Tiere.
Es zählt vorherrschend nur noch Masse. Deshalb werden immer größere Lastzüge eingesetzt und die müssen wegen der Rentabilität, dem schnellen Gewinnzuwachs ausgelastet sein. Eine regionale und qualitativ gute Versorgung der Menschen mit Lebensmittel ist nicht angesagt. Außerdem soll kräftig für den Export produziert werden.

Ich bin immer sehr vorsichtig, den moralischen Zeigefinger über andere zu erheben. Eine
Konsumentenschelte ist leicht ausgerufen. Ich selbst esse längst nicht die Mengen Fleisch, die sie errechnet haben. Ich möchte auch gar nicht auf solche statistischen Berechnungsversuche weiter eingehen. Mein Verhalten als Konsument ist seit Jahren schon verändert ( und das gilt auch für verhältnismässig viele meiner Nachbarn in Köthel ). Das muss ich nicht weiter ausführen. Für mich muss es nicht viel und billig sein, sondern reichhaltig sein und besonders gut schmecken. Heute beispielsweisehabe ich mich über das neue Angebot von Neuland-Fleisch in der Fleischerei Haßler in Trittau informiert und gekauft. Wie gesagt, noch !! haben wir in Deutschland Möglichkeiten besser zu ernähren, ohne die Umwelt und das Tier unnötig zu schinden.
Wahrscheinlich kennen Sie die Produktionsweise und die Kriterien von Neuland-Fleisch.
Wir als wissende Verbraucher sollten diese und alle anderen Produzenten, die besonders
artgerecht und umweltschonend, regional arbeiten durch unsere Käufe unterstützen.
Das muss für uns Verbraucher nicht zwingend teurer sein. Und wenn etwas teurer ist,
dann geniesse ich davon eben weniger. Satt werde ich alle mal.
Übrigens !!! Viele in meiner Nachbarschaft in Köthek haben ein ähnliches Verhalten entwickelt,
sie essen weniger oder gar kein Fleisch mehr, auf jeden Fall zeigen viele einen bewussten
Umgang mit Lebensmittel. Und deshalb scheint mir Ihre " Belehrung " ( die ja keine sein soll
und ich auch nicht als Belehrung werte ) auf dieser website etwas überflüssig. Wir in der BI
nicht voll in der Diskussion und das ist ein spannender Prozess.

Beenden möchte ich meinen Beitrag nun auch mit einem Buchtipp für Sie. Ich empfehle das
Buch " Die Ernährungsdiktatur. Warum wir nicht länger essen dürfen, was uns die Industrie auftischt " von Tanja Busse.

Ob und in welcher Form Sie beten, möchte ich nicht wissen. Jeder Jeck is anders. Aber vielleicht
wenden Sie sich doch zukünftig mit ihren Hinweisen auf Verzicht und auf nachhaltiges Verhalten besser an den konventionell arbeitenden und egoistischen " Landwirt " Grunwald oder an den Bauernverband. Die Bürgerinitiative hat für solche Zwecke ganz interessante Grusskarten
aus Köthel drucken lassen, die sich ihren Briefen beilegen könnten.
Die Postkarten / Grusskarten sind für wenig Entgelt bei der BI erhältlich. Damit würden Sie sich
zusätzlich zu ihrem sonstigen Verhalten aktiv gegen die Massentierhaltung verhalten und hätten
nach meiner Einschätzung einen wirklich richtigen Adressaten gewählt.

Mit besten Grüßen, Uwe Mokry

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Familie Röblitz (Freitag, 17 September 2010 15:42)

  

Hallo Herr Peter Schmidt,
nach 4 Wochen dürfen wir Sie erneut auf der Seite der BI Köthel begrüße. Sie appelieren mit Recht an unsere Moral. Ich möchte es erweitern: Sie sollten auch die "Ethik des Mitgeschöpflichen" beachten, wie es seit Jahren die Kirche tut.
Aber wenn Sie kein Kötheler sind, beten Sie womöglich so, wie die unwissenden Bauern im frühen Mittelalter.
"O heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünde lieber andere Häuser an!"
Wir sind grundsätzlich gegen Massentierhaltung. Ihre Rechenspiele sind für uns nicht relevant.
Mit freundlichen Grüßen
Familie Röblitz

  

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Peter Schmidt (Donnerstag, 16 September 2010 17:46)

  

Nach meinem letzten Beitrag von vor einigen Wochen hat sich hier ja einiges getan auf Eurer Website!

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann protestiert ihr jetzt nicht mehr nur gegen die Massentierhaltung (in Köthel), sondern bezieht explizit Stellung „pro ökologische Viehwirtschaft“, was sicherlich generell zu begrüßen ist.

Allerdings bedarf es hierzu noch etwas Aufklärung, was das eigentlich bedeutet bzw. ob das überhaupt machbar wäre.

Bleiben wir mal beim Beispiel Köthel.

Stellt Euch einfach mal vor, die Masse von 780 Schweinen (wie errechnet) sollte Jahr für Jahr ökologisch produziert werden.

Tausende Schweine (Ferkel,Sauen,etc) müßten dafür auf den Feldern und Wiesen rund um Köthel gehalten werden, damit am Ende eines Jahres eine Produktion von 780 Schlachttieren zustande käme.

Das Futter für diese Tiere müsste ebenfalls aus ökologischer Landwirtschaft kommen. Diese Mengen an ökologischem Futter wären in dieser Region gar nicht aufzubringen, bzw. wenn, dann nur mit immensem Aufwand und hohen Kosten, was sich natürlich auch auf die Endverbraucherpreise drastisch auswirken würde. Man sieht, nur um ein Dorf wie Köthel auf Fleisch aus öklogischer Viehzucht umzustellen, wäre unglaublicher Aufwand notwendig.

Das ganze gilt im übrigen natürlich auch nicht nur für Köthel.

Fahrt doch einfach mit Eurem Auto von Köthel Richtung Trittau und stellt Euch einfach vor, daß in jedem Dorf de facto jeder Mensch einen ähnlichen Fleischkonsum hat.
Köthel, Mühlenrade, Hamfelde, Trittau ....alleine rechts und links dieses Weges müßten zehntausende Schweine ökologisch gehalten werden, um den jährlichen Fleischbedarf dieser ca. 10.000 Menschen(inkl. Trittau) dort decken zu können. (Ich spare mit jetzt mal den Blick auf ganz Deutschland, denn dann werden die Zahlen noch viel bedrückender)

Es ist einfach falsch, wenn man behauptet, daß könnte durch ökologische Land- und Viehwirtschaft erreicht werden. Diese Art der Landwirtschaftlichen Produktion ist niemals für große Mengen ausgelegt. Sie kann es einfach nicht leisten.

Wie man es dreht und wendet. Das Problem ist der Mensch selbst, der seinen übermäßigen Fleischkonsum nicht mehr im Griff hat.

Noch nie wurde von Menschen so viel Feisch gegessen wie heute.. Noch nie wurde Fleisch derart unbewusst und ohne jeden Respekt vor dem Tier konsumiert. Wer behauptet, der Mensch hätte schon „von Anfang an“ so gelebt, liegt schlichtweg falsch.

Alleine im letzten Jahrhundert hat sich der Fleischkonsum vervielfacht. Fleisch essen ist zu einem riesigen Geschäft geworden, an dessen Spitze der unersättliche Verbraucher steht, der alles immer mehr und immer günstiger verlangt.

Nein, der wahre Grund dafür warum Massentierhaltung stattfindet, ist der massenhafte Fleischkonsum des Menschen.

Wer das nicht sehen will und stattdessen auch weiterhin Fleisch ohne jeglichen Verzicht konsumieren möchte, der macht sich mitschuldig an jedem Mastbetrieb, an jedem Tiertransport und an jedem einzelnen Lebewesen, dass aufgrund dieses Konsums gequält wird.

Es liegt an jedem selbst, hier endlich ein Zeichen zu setzen und sich selbst zu hinterfragen.

Kann man nicht auch mal verzichten? Vielleicht erstmal 1 oder 2 Tage in der Woche? Die Kinder mit einbeziehen. Neue Rezepte ausprobieren. Fleisch als „etwas Besonderes“ zu erachten. Langsam aber stetig das eigene unbewußte Verhalten ändern und sich an eine neue, andere Ernährung rantasten. Wäre das nicht jedem von uns möglich??

Wer allerdings meint, wir (die Menschen) könnten alle so weiter machen wie bisher, der hat einfach die Realität nicht erkannt und muß jederzeit damit rechnen einen Mastbetrieb vor die eigene Nase gesetzt zu bekommen.


Zum Abschluss von mir noch ein neuer Buchtipp: http://www.buecher.de/shop/diaeten--bewusste-ernaehrung/wir-fressen-uns-zu-tode/schatalova-galina/products_products/detail/prod_id/09859074/session/c98cd434a42ea7da4d903a4ec8ab8b35/lfa/related-2/
   

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Hempel, Gustav (Donnerstag, 16 September 2010 07:06)

  

Nur nichts finden.

Überall ist sie dabei,
gern bei Virenzucht im Freien.
Das wird man noch bereuen !

 

Das muß nicht hier sein,
auch von wo Anders
wird es schnell gehn
bis`s hier landet.
Hühner-, Rinder-, Schweinepest
gibt uns allen schnell den Rest.

Ging ja bisher fast immer gut -
mit Impfmillionen zur Sicherheit -
macht Dich das wirklich jetzt gescheid ?

Wen Ja :

Trotz G.walds Viren m.b.H.
wo immer auch, das ist egal.
Ob Aue, Wiese oder Ort !
Das darf nicht sein,
Da muß er fort !

Spanische Grippe !!

  

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Jürgen Roloff (Mittwoch, 08 September 2010 21:51)

  

Gerade aus dem Urlaub zurück bekomme ich die Nachricht: auch der
Kreis hat den Bauantrag von Grunwald abgelehnt, nachdem vorher
schon die Gemeinderat seine Zustimmung verweigert hatte.
Was auch immer letztlich zu diesen Entscheidungen geführt haben
mag,ohne die tolle Öffentlichkeitsarbeit der BI Keine Schweine-
mast in Köthel wäre die Sache schon längst genehmigt worden.
Auch wenn " das Schwein noch nicht geschlachtet ist" ein unerwarteter aber grandioser Erfolg für die BI.
Ob Grunwald,sollte er Klage einreichen, noch in diesem Jahr ein Urteil bekommt,ist nicht so entscheidend.Für die BI bedeutet es, mehr Zeit auf Kreis- und Landesebene zusammen mit anderen Initiativen politischen Druck aufzubauen.
Denn letztlich geht es darum, die industrielle Massentierhaltung zu verhindern und regionale und ökologisch ausgerichtete Tierhaltung zu unterstützen.
Ein bisschen feiern sollten wir aber dennoch schon jetzt.

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Monika Jannsen (Mittwoch, 08 September 2010 21:12)

  

Da will also der Herr Grunwald mit uns sein Spiel bis zum Ende spielen.... Hoffen wir doch alle, dass er auch in seiner Kindheit (wie wir alle )gelernt hat,das man auch verlieren können muß. Gruß Monika

  

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Iris Kieper (Sonntag, 05 September 2010)

Hallo Ihr Vandalen in Köthel!
Da habt´ Ihr es uns Bürgern ja mal richtig gezeigt. Wow!
So als „Mob“ in der Nacht zum Sonntag durch die Straßen ziehen und mal so richtig den „Harten“ raushängen lassen. Hat es Spaß gebracht?
Wie viel Alkohol brauchtet Ihr für Euren „Mut“ oder reichte die Dunkelheit schon aus?
Was kommt als Nächstes?
Eingeschlagene Scheiben? Tote Haustiere? Tätliche Angriffe?
Wie niveaulos !!!
Oh Verzeihung, hab´ ich doch glatt vergessen:
für die Schlichteren unter Euch: Niveaulos bedeutet einfach nur dumm.

  

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Andrea Riedel (Sonntag, 05 September 2010 11:57)

  

Vandalismus statt Dialog? Das ist wohl kaum der richtige Weg, das ist schlicht kriminell und armselig feige.
Warum äußern sich die Schweinemast-Befürworter nicht öffentlich und hängen ggf. ihre eigenen "Pro-"Plakate auf? Wir leben in einer Demokratie, freie Meinungsäußerung ist unser höchstes Gut!

  

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Andreas Stuke (Sonntag, 05 September 2010 11:04)

  

Welch´ armer Mensch hat es denn nötig fremde Grundstücke zu betreten und Plakate (in diesem Falle) zu beschädigen?

Hat dieser arme Mensch (oder Menschen) keine andere Möglichkeit seinen Frust abzubauen, oder steckt da gar ein Plan dahinter?

Sollte das eine geplante Aktion gegen die Meinungsäußerung der Mehrheit der Kötheler Bürger in Sachen „Industrieanlage Schweinemast“ gewesen sein, wird der Konflikt natürlich auf eine andere Stufe gehoben. Das würde nach meiner Meinung aber genau so ein Klopfer sein wie der Versuch die freie Meinungsäußerung im Gästebuch auf der Homepage von Köthel zu unterbinden.

Ich habe mich auf jeden Fall dazu entschieden, eine Strafanzeige (vorerst gegen Unbekannt ;-)) wegen Hausfriedensbruch (§ 123 STGB) und Sachbeschädigung (§ 303 STGB) zu erstatten!
Wer bei Dunkelheit feige, leise und heimlich auf mein Grundstück schleicht sucht wohl einen Konflikt, oder?

P. S.
Die Paragraphen habe ich zum Nachlesen für den Täter / die Täter genannt!

  

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Ulf Hempel (Samstag, 04 September 2010 19:08)

  

Fleischveredelung

wird alles noch besser
für uns Esser ?

< 0,6 m2 zum laufen, suhlen, leben
nur fressen, schlafen, eben,
- sogar am Tag im Dunkeln -
zu 4. im Bett,das macht fix fett
im 1/2 Jahr dann zum Kotlett.

Fleischveredelung.

Emmissionen ohne Ende
+ aus allen Richtungen,
dringen auch durch dickste Wände
selbst mit besten Dichtungen
sogar den Wald
läßt das nicht kalt.

Fleischveredelung.

Ammoniak, Stickstoff + Gülle
- in aller Fülle -
sickern irgendwo hin.
Reste von Penicillin,
Hormonen,Pest - + Herbiziden
im Trinken + Essen
wird man später messen.
Bei wem ?

Fleischveredelung

Der Verkehr auf stillen Straßen
wird sich ändern,
wie die Steine an den Rändern,
selbst der Straßenunterbau
wird zur Sau.

Fleischveredelung.

Ganz vom Kinderspiel zu schweigen
+ so manchen Katzenleichen
auf den Wegen
deshalb sind wir doch dagegen,
daß am Tag oder der Nacht
G.wald´s Laster voll mit Mast,
Futter oder Gülle
durch´s stille Köthel brummen,
dann sind wir doch die Dummen.

Fleischveredelung.

+ so mancher Hausbesitzer
wütend vor dem Hause sitzt er,
denn der Traum ner Zusatzrente
durch sein Haus ist nun zu Ende.

Fleischveredelung.

Holt die Kinder von den Straßen
+ die Wäsche schnell ins Haus
+ verstopft Euch dicht die Nasen.
G.wald bringt die Gülle aus.

Fleischveredelung.

" Sowas find ich nicht zum lachen ;
ich vertrage manchen Spaß,
doch was die hier mit mir machen
überschreitet jedes Maß. " **

Fleischveredelung.

Ulf Hempel
** Zitat nach Christian Maintz

    

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Heiko Lenz (Freitag, 03 September 2010 12:29)

 

Ich möchte doch eine Lanze für unseren Gemeinderat brechen:
Wenn die Gründe für das NEIN wirklich so hieb-und stichfest
sind,dass der Kreis nicht anders entscheiden kann,hat der
Gemeinderat vorest ein wichtiges Ziel erreicht-----das
Genehmigungsverfahren ist unterbrochen (evtl. im jetzigen Stadium beendet ? )
Die geistige Urheberschaft der Argumentation spielt dabei keine Rolle.
Auch die vorläufige Vertraulichkeit in Ordung,es ist
guter Stil, dass der betroffene Antragsteller die
Begründung auf dem Amtsweg erfährt und nicht vorher
aus der Presse!

Natürlich muss die BI weiterhin aufmerksam und aktiv wie
geplant bleiben.

  

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heinz canibol (Freitag, 03 September 2010 10:16)

  

in wenigen jahren wird es allgemein anerkannt sein, dass die jetzige, subventionierte tiermassenhaltung ökölogisch, ökonomisch und ethisch ein fataler irrweg war, der aber bis zu diesem zeitpunkt furchtbare schäden an der umwelt, den tieren und den menschen angerichtet haben wird - die möglicherweise noch unsere urenkel negativ beeinträchtigen werden.hilfreicher wäre es, wenn wir dem investor eine vision näher bringen könnten, die ihn zu der einsicht bringt, dass er a) sein geld in die falsche idee investiert und lieber nachhaltige, naturnahe und zukunftsträchtige landwirtschaftsmodelle in betracht ziehen sollte und b) endlich begreift, dass es keinen sinn macht, wenn er gegen den willen der mehrheit der dorfbewohner in köthel an so einer kurzfristinvestition festhält...und sich damit wohl kaum freunde im dorf machen wird.
sinnvollerweise sollte herr grunwald mit seiner familie dann auch selbst nach köthel ziehen, um in diesem zukünftigen luftkurort ihren lebensabend zu verbringen. ich halte für alle eine ausreichende anzahl wäscheklammern zum abstellen der selbsterzeugten geruchsbelästigung beim einzug ins dorf bereit !

  

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M.Jannsen (Dienstag, 31 August 2010 23:31)

 

Das Einvernehmen zur überarbeiteten Bauvoranfrage wurde von unserer Gemeindevertretung nicht erteilt!!!!!Es gibt wieder Hoffnung. Danke !

  

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Monika Jannsen (Montag, 30 August 2010 21:48)

  

Und Morgen kommt der Tag, da wird sich zeigen, wie unsere "Gemeindevertreter" uns "vertreten". Bei 70% Unterschriften heißt das doch auch das 70 % der Entscheidung in unserem Sinne ausfallen, oder?????
Und derweil sitzt in Trittau einer und lacht sich ins Fäuschen, während hier die Köpfe rauchen !!!!!!
Ok, die Hoffnung stirbt zu letzt.
Und Ihr da draußen in der Ferne, die uns alle so gut unterstützen, denkt an uns drückt uns die Daumen.

  

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heinz canibol (Montag, 30 August 2010 10:20)

  

es ist eine bodenlose dreistigkeit, wie das "system" uns bürger verwaltet ! frau ministerin aigner nennt konzentrierte lager für zwangsernährung bei tieren "veredlungs - betriebe", der ehemalige niedersäschische ministerpräsident wulf ernennt eine putenmästerin zur höchsten tierschützerin des landes und
bauer grunwald spricht von herkömmlicher landwirtschaft wenn er seine geplante schweinemast mit 4.500 tieren im jahr spricht ! sind wir denn schon alle "dauerbenebelt" oder müsste sich der widerstand gegen diese falschen propheten nicht bei allen klar denkenden menschen verfünffachen ? wenn diese raketenforscher so weitrermachen können, ist unser planet bald nicht mehr lebenswert !!!!

  

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Sabine Bode (Samstag, 28 August 2010 19:41)

 

Ich bin gerade aus einer Reha zurück und erfahre, dass Herr Grunwald eine neue Bauvoranfrage geatartet hat, über die am Dienstag der Gemeinderat beschließt. Ich bin ehrlich erstaunt (oder nur naiv?), dass Herr Grunwald sich so unbeeindruckt zeigt von dem demokratischen Protest gegen seine geplante Schweinemast. Wenn die überwiegende Anzahl der Stormarner Gemeindemitglieder gegen die geplante Mast ist (nach den Unterschriftensammlungen ist es ja so, sollte Herr Grunwald als demokratischer Bürger dies zur Kenntnis nehmen. Ebenso sollte er zur Kenntnis nehmen, dass er mit seiner nicht artgerechten Tierhaltung nicht nur den Tieren schadet, sondern einer nicht geringen Anzahl von Mitbürgern Schaden zufügt, nämlich Geruchsbelästigung, Lärmbelästigung, Wertverlust der Immobilien. Zudem sinkt die Lebensqualität in Köthel. Viele Anwohner sind hierhergezogen, um die idyllische Landschaft und die gute Luft zu genießen, sollen die jetzt alle umziehen?
Ich würde mir wünschen, dass der Gemeinderat am Dienstag die Interessen der Mehrheit seiner Bürger vertritt und nicht die wirtschaftlichen Interessen einzelner Personen - allem Gegendruck zum Trotz.

In diesem Sinne für Idylle statt Gülle

  

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Konrad Johann (Samstag, 28 August 2010 17:15)

 

Es ist mir immer noch unverständlich warum eine einzelner Unternehmer das Leben so vieler Menschen nachhaltig und dauerhaft schädigen darf, nur um sich selbst zu bereichern.
(In einem anderen Zusammenhang würde man es Diebstahl oder Sachbeschädigung nennen.)
Gegen Strebsamkeit und persönliche Verwirklichung habe ich nichts, aber muß es denn immer auf Kosten von den Bewohnern gehen, die sicherlich nur Ihre Ruhe und Lebensqualität erhalten wollen.
Bei uns in Rheinland Pfalz steht ein sehr ähnliches Projekt bevor und ich denke schon mit Schrecken an die Folgen für unseren gesamten Ort (ca 400 Einwohner). Ich werde mich bemühen mit einigen Mitstreitern eine ebenso schlagkrätige Bürgerinitiative auf den Weg zu bringen und hoffe auf rege Beteidigung.
Ihre Internetseite hat mich angespornt ebenfalls nicht wehrlos nachzugeben und mich mit allen zur verfügung stehenden Mitteln dagegen zu wehren.
Vielen Dank für die aufklärenden Zeilen.
Ich wünsche Ihnen und uns dass diese Ungerechtigkeit ein uns alle befriedigendes Ende findet.

  

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Monika Jannsen (Samstag, 28 August 2010 12:03)

 

Ich habe einen Kommentar auf unserer Köthel-Dorf Seite gefunden, der passt auch sehr gut bei uns rein. Ich glaube Per hat uns da was zu sagen (Zitat von Per Anders):
"Hallo ihr wackeren Gegner der Güllefabrik !
Haltet durch, bis dieser Fluch von euch genommen wird und kämpft gegen dieses drohende Unheil.
Wenn ihr einknickt wird genau das geschehen, was ihr befürchtet - und zwar unwiderbringlich !!. Ihr werdet keine Lebensqualität mehr haben und ihr werdet keine frische Luft mehr atmen dürfen. Der rücksichtslose Investor wird sich auf Kosten eurer Gesundheit die Taschen mit Subventionen vollstopfen, die ihr durch eure Steuern auch noch mitbezahlen dürft. All das und noch viel mehr Unheil wird dieser verfluchte Schweinemastbetrieb über euch einbrechen lassen. Warum ich das so drastisch schildere ? Weil genau das nach dem Bau einer Schweinemastanlage nahe meiner Wohngegend eingetreten ist.

Viele Grüße aus dem leider gülleverpesteten Nordfriesland "

  

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M.Jannsen (Samstag, 28 August 2010 01:52)

  

Hallo Leute, schaut euch mal den Film in der Info Börse an. Wenn der nichts bewegt, was soll dann noch bewgen? L.G. Monika

  

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Julia Rademacher (Mittwoch, 25 August 2010 12:51)

  

Hallo alle zusammen !

Also ich bin seit dem letzten Jahr ausgebildete Landwirtin und bin eigentlich aus der Stadt (Kiel). Und ich verstehe einfach nicht was ihr da macht. Ihr wollt Fleisch essen aber wollt es auf Wiesen halten ??? wie eklig ist das denn und wer soll das denn finanzieren können und da werden die Schweine doch super krank. Ihr wollt Fleisch essen und günstig kaufen wie solle ein Bauer denn günstig Fleisch produzieren ??? Am besten besorgen sich alle Bürger ein eigenes Hausschwein was sie im Garten halten dann ist doch alles gut und dann macht ihr alle selber Wurst etc daraus ja das möchte ich sehen. Heutzutage geht es den Schweinen so gut weil wer vermisst eine grüne Wiese die er gar nicht kennt ?? Das Gülle fahren ist nur im Frühjahr ein paar Tage und im Herbst und ich denke schon das man sich mit Herrn Grunwald einigen könnte an welchen Wochentagen er fahren darf oder das er halt nicht am Wochenende fährt ich finde das echt falsch von den Köthelern. Ihr braucht diesen Stall damit das Fleisch noch günstiger werden kann aber nei ihr werdet jetzt ja alle Vegetarier na dann mal los. Was soll euch denn passieren der Stall kommt doch ausserhalb vom Ort hin. Früher war jedes Zweite Haus in den Orten ein Bauernhof und wie haben das die Leute überlebt mit dem angeblichen Gestank ?? Ja die BAuern die es jetzt nicht mehr gibt gibt es deshalb nicht mehr weil sie zuwenig schweine oder Kühe hatten und so ihren Lebensunterhalt nicht mehr zahlen konnten weil alle ja günstig günstig aus anderen ländern wollen wo sie mit Medikamenten voll gestopft werden damit sie schneller wachsen.
Lassen sie sich das mal durch den Kopf gehen
Der Mensch braucht Fleisch es ist gesund genau wie Gemüse und Obst
MFG Julia Rademacher aus Ostholstein

  

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Monika Jannsen (Montag, 16 August 2010 10:06)

  

Hallo Peter, Deine Kritik und Belehrung in Ehren, aber:
1. sind Statistiken ja bekanntlich immer so "gut" ( ehrlich), wie der, der sie erstellt (gefälscht)hat.
2. der Mensch war schon von Anbegin ein Fleischesser und das wird sich sicherlich auch in den nächsten 100 Jahren nicht ändern, aber :
wenn unsere Entrüstung und unser Proteststurm gegen diesen "Mast"betrieb auch " nur" das Bewustsein der Menschen für artgerechte Tierhaltung sensiblisiert und sie morgen bei Super an dem Fleischtresen fragen: "Wo kommt dieses Fleisch her?" Dann sind wir schon ein Stück weiter!
Auch ich war mal 3 Jahre Vegetarier und konnte derzeit mit gutem Gewissen den Kühen auf der Wiese in die Augen schauen, aber.......?
Ich kann Dich (glaube ich)gut verstehen.
Vielen Dank für Deinen lehrreichen Beitrag, liebe Grüße Monika

  

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Familie Röblitz (Sonntag, 15 August 2010 16:05)

  

Hallo Peter Schmidt,

leider wollen nicht alle Menschen auf Fleisch verzichten, auch wenn Ihre Statistik sehr nachdenklich macht!
Aber während wir Statistiken auswerten, werden weiter Mastbetriebe gebaut und subventioniert Tiere gemästet. Das Fleisch wird weltweit gehandelt, denn die "Fleischberge", "Milchseen" u.s.w. aus diesen Überproduktionen müssen "logischerweise" abgebaut werden.
Das geht wiederum nicht ohne Subventionen.Profit ist hier der Antrieb und nichtder Erhalt der bäuerlichen Strukturen oder die Versorgung der Bevölkerung; ganz zu schweigen von der Ethik, die total mißachtet wird.
Aber der Steuerzahler finanziert nicht nur die Subventionen,
auch seine Umwelt wird geeopfert.
Das ist für uns ein zu hoher Preis, zumal wir persönlich 3 km von einer Schweinemastanlage wohnten. Mit einem dörflichen Leben, wie das einige von uns noch kennen oder dem Urlaub auf einem Bauernhof ist das keinesfalls vergleichbar.
Bevor es zu spät ist, werden wir uns beherzt wehren und hoffen, dass möglichst viele Kötheler ebenso denken und auch handeln.
Familie Röblitz

   

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Stephan Naujok (Freitag, 13 August 2010 00:38)

  

Liebe Köthler/-innen,

lt. Herrn Bebensee, Mitarbeiter vom Fachdient der Bauaufsicht Kreis Stormarn, gibt es zur Bauanfrage der geplanten Schweinemastanlage in Köthel eine Ergänzung, welche u. a. Informationen zu den LKW-Wegen beinhaltet. Diese Unterlagen kann jeder Bürger lt. Umweltinformationsgesetzt (UIG) einsehen. Dies wurde mir persönlich von der Bauaufsicht schriftlich zugesichert. Zudem wurden in den letzten Tagen Bohrungen vorgenommen. Wieso und weshalb darüber kann bestimmt die Gemeindevertretung Auskunft geben. Gleichzeitig wurde die Fristsetzung der Bauvoranfrage von Hr. Grunwald "erneuert", welche nun in den September fällt.

  

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Peter Schmidt (Mittwoch, 11 August 2010 03:12)


http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,710622,00.html

ca 1,3 Millionen Vegetarier in Deutschland sind ca 1,6 % der Bevölkerung.

In Köthel Stormarn/Lauenburg leben ca. 750 Menschen. Da Köthel ja in Deutschland liegt sind also auch in Köthel wohl 1,6 % der Menschen Vegetarier, was dann ca. 12 Personen wären.

Bleiben 738 Menschen die Fleisch essen in Köthel.

Durchschnittlich werden in Deutschland von jedem Bürger ca.55 Kilo Schweinefleisch gegessen pro Jahr.

Jeder Bürger in Köthel würde dann also auch durschnittlich pro Jahr ca. 55 Kilo Schweinefleisch essen, so wie der Bundesdurchschnittsbürger.

Bei 738 Menschen in Köthel die Fleisch essen, wären das dann sage und schreibe 40590 Kilogramm Schweinefleisch die jedes JAhr in Köthel gegessen werden. Wohlgemerkt nur Schweinefleisch, denn andere Fleischsorten sind hier noch gar nicht inbegriffen.

Ein Mastschwein in Deutschland hat in Deutschland ein durchschnittliches Schlachtgewicht von 95 kg.

Wenn das Tier geschlachtet wird und man zieht Haut , Knochen, Blut und Innerein ab, bleiben noch ca. 55% Fleisch übrig.

Das heißt jedes Mastschwein produziert ca. 52 kg Fleisch. Wenn man nun die 40590 Kilo Schweinefleisch die in Köthel jedes Jahr gegessen werden, durch die 52 kg teilt, die ein einzelnes Mastschwein nach ca. 7 Monaten seines trostlosen Lebens produziert hat dann kommt man letztendlich auf folgendes Ergebnis.

Alleine die Menschen in Köthel essen jedes Jahr ca. 780 Schweine.

Das ist einfach ein Fakt.

Ich bitte jeden in Köthel nicht nur wegen der drohenden Massentierhaltung vor der eigenen Haustür, endlich einen persönlichen Schlußstrich unter diesen Konsum zu setzen.

Nur wer den Fleischkonsum aufgibt, kann wirkungsvoll gegen die Schweinemast und das damit verbundene Leid der Tiere und die immense Umweltverpestung ankämpfen, weltweit!!!

Von den positiven Auswirkungen auf die Gesundheit jedes einzelnen mal ganz zu schweigen, denn Fleischkonsum ist ungesund.

Versteht mich nicht falsch.....ich will Euch nicht kritisieren oder belehren, aber jeder einzelene sollte es versuchen.

  

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Caroline Dhonau (Montag, 09 August 2010 19:55)

  

Hallo Leute...
Also erst mal finde ich gut was ihr Kötheler für euer Dorf macht! Darum habe ich mich auch sofort angagiert...ich habe Unterschriften gesammelt,Plakate gemalt und geholfen tausende E-Mails zu verschicken...!! Das hat echt spaß gemacht anderen dadurch zu helfen!! Was ich noch sagen wollte: Schweine dürfen gehalten werden, keine Frage, aber wieso denn Massentierhaltung!? Es gibt doch genügend Wiesen!!
Lg Caro

  

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Stephan Naujok (Samstag, 07 August 2010 12:45)

  

Das arme Schwein ist nicht allein!

Nun steh ich hier in dunkler Halle,
mit meinen Bruder Schweinchen Kalle.
Wir dürfen nie sehn die Sonne,
das künstliche Licht ist nicht die Wonne.
Und auf Diät werden wir nicht gesetzt,
denn der Bauer hält es für gerecht,
dass wir armen Schweinchen werden schnell ganz dick,
und füllen des Bauers Portemonnaie ganz dick.
Und was ist von diesem Gedicht die Moral,
der Schweinemast-Bauer glaubt er ist normal?
Nein, nein das kann nicht stimmen,
denn das Dorf Köthel hat viele Gegenstimmen!
Und wie lautet das Ende vom Schweinemastlied?
Lieber Bauer, das Schweinchen das siegt!
Und glaubst Du trotzdem der Sieger bist Du,
vergiss es und lass uns in Ruh!

   

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Monika Jannsen (Samstag, 07 August 2010 10:01)

  

Hallo Kai, vielen Dank für Deine Unterstützung, die wir gut gebrauchen können. Die Arbeit und Zeit, die wir investieren in unsere Ini, zahlt sich auch durch solche Komentare aus und gibt uns die Kraft zum weirer machen. Danke von Köthel in das beschauliche Dörfchen Todendorf. Monika Jannsen

   

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Heiko Lenz (Mittwoch, 04 August 2010 16:48)

   

Es ist fast ein Witz, wie leicht umweltrelevante ,strengere
Auflagen im Baugenehmigungsverfahren umgangen werden können:
1.Schritt-----Bei Neuerrichtung unter der Kapazitätsgrenze (1500 Schweine ) für diese Auflagen bleiben.
2.Schritt----- Nach angemessener Zeit Aufstockung im
erleichterten Genehmigungsverfahren beantragen.

.....und schon steht ein Grossmastbetrieb mitten im Landschaftsschutzgebiet !

Umweltbewussten Mitarbeitern in Behörden und Ministerien
müssten ob dieser "Umleitungsvariante " die Haare zu Berge stehen,aber es ändert sich nichts.

Hier ist sicher die Legeslative gefragt,aber da zeigt sich m.E. der weitreichende,starke Einfluss der
Agrarlobby !

Wir werden versuchen,etwas zu verändern.

  

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Kai Malter (Mittwoch, 04 August 2010 09:50)

  

Hallo nach Köthel,

ich ziehe den Hut vor so viel Engagement!! Weiter so. Euer beschaulicher kleiner Ort soll auf keinen Fall durch solch eine verwerfliche Tierfabrik verschandelt werden. Und die Tiere werden es Euch danken!!
Grüße aus Todendorf (Stormarn).
Kai

   

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Ulf Hempel (Dienstag, 03 August 2010 20:37)

   

In Ergänzung zu Jürgens Artikel:
Sojaanbau inArgentinien:
Argentinien ist der weltweit drittgrößte Sojabohnen-produzent und -exporteur. Angepflanzt wird fast ausschließlich genverändertes Saatgut.
Direktaussat und Glyphosat heißt die Zauber-formel. Ohne die Ackerfläche umzupflügen, bringt man die Saat in den Boden.Allerdings muß die Anbaufläche bis zu dreimal " gereinigt " werden. Dafür sorgt das Glyphosat. Während das Herbizid alles andere radikal vernichtet, ist das genetisch veränderte Sojasaatgut resistent.
Pro Hektar kommen ca.10 Liter zusammen. Mit 19 Millionen Hektar kletterte die Anbaufläche im Jahr 2009 auf ein neues Rekordhoch. Zu den 190 Millionen Glyphosat kommen noch Millionen Liter an Pestiziden und Fungiziden.
Über 90 % der Ernte - 54 Millionen Tonnen - gehen in den Export nach China,Indien und in die EU.
( siehe TAZ vom 20.7.2010, Das Gift in der Lunge) von Jürgen Vogt

  

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Jürgen Roloff (Dienstag, 03 August 2010 20:36)

  

Schweinemast in unserer heutigen Zeit bedeutet industrielle Agrarfabriken mit durchschnittlich
4000 Schweinen pro Anlage. Tendenz steigend. Die überwiegend artgerechte Haltung in bäuerlichen
Betrieben ,so wie sie die Älteren von uns noch aus eigener Anschauung kennen, gab es bis in die 1960er Jahre.
Mittlerweile ist diese artgerechte Tierhaltung zu einer „ ethisch verwerflichen, ekeligen,
unhygienischen Massentierhaltung „ verkommen ( Stern 22/2010). Diese Entwicklung hat für
tausende Bauernhöfe das Ende bedeutet.
Obwohl der deutsche Markt gesättigt ist, geht der Kampf um mehr und billiger weiter. Deutschland
soll Schweinefleischexportweltmeister werden. So will es das Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucher ( BMELV ). In einem Konzeptionspapier des BMELV liest sich das so:
„ Die Veredelungswirtschaft in der Schweine- und Geflügelwirtschaft bietet ...betriebliches Wachstum und...Wertschöpfung...... Die zunehmende globale Nachfrage .....eröffnet neue Märkte
in Mittel- und Osteuropa...aber auch in Schwellenländern....allerdings nur mit Zugeständnissen bei
den Preisen..“ (Konzeption: Weiterentwicklung ländlicher Räume, S. 29 ).
Im Klartext: immer größere Mastfabriken sollen immer billigeres Schweinefleisch auf dem Weltmarkt
absetzen allerdings nur mit Zugeständnissen bei den Preisen, d.h. Subventionen und Steuererleichterungen für die Agrarfabriken. Dass durch subventioniertes Billigfleisch die kleinbäuerliche Wirtschaft in z.B. den Schwellenländern zerstört wird, nennt man dann wohl „Kollateralschaden“. Schnell muss es gehen, denn die USA, die Holländer und die Dänen sind schon da.
Wenn Schweine, dichtgedrängt auf wenig Platz in großer Zahl schnell gemästet werden sollen, brauchen sie eiweißhaltiges Futter. In Deutschland fehlt die Grundlage für die industrielle Massentierhaltung und die Überschussproduktion . (aus: Bauernhöfe statt Agrarfabriken).“ Unser Stallvieh frisst Tropenwälder“ , sagt Prof. J. Reichholf dazu ( aus 3 SAT,you tube).
70 % des Futters kommt in Form von Soja aus Brasilien und Argentinien ( besonders
in Brasilien wird dafür Regenwald abgeholzt, um noch mehr Platz für noch mehr Soja zu schaffen ).
In der Regel ist dieses Futter nicht Gentechnik frei.

Was uns auf jeden Fall als Steuerzahler vor Ort bleibt :
Gülle und Gestank ohne Ende
Überdüngung von Boden und Wasser
Emissionen von Ammoniak und Methan, die zur Klimaveränderung wesentlich beitragen
Noch weniger Arbeitsplätze in der Landwirtschaft ( 1 Arbeitskraft auf 4000 Schweine)
Und ein schlechtes Gewissen, wenn wir solche Anlagen nicht verhindern

Hier könnte dann das bestehende Papier „ Unsere Argumente gegen....
eingearbeitet werden

Seitenaufruf-Zähler Online Counter kostenlos

Es geht auch anders

Ganz in unserer Nähe

Artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Herstellung von Lebensmitteln - ganz in unserer Nähe ein neues gutes Beispiel: 

Obst - Geflügel - Kultur. Gleich um die Ecke von Köthel auf dem Weg nach Linau. Nähere Infos: Hier anklicken!

Glückwünsche

DIE LINKE im Kreis Stormarn freut sich mit der Bürgerinitiative „Keine Schweinemast in Köthel“, dass der Antrag zur Errichtung einer Schweinemastanlage in Köthel zurückgezogen wurde. Der entschiedene Kampf der Bürgerinitiative hat zu diesem Ergebnis wesentlich beigetragen.

 

Das Engagement der Kötheler Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass direktes bürgerschaftliches Handeln etwas bewirken kann. Trotzdem ist auch nach unserer Auffassung weiterhin Wachsamkeit geboten, da der Vorhabensbetreiber bis 2014 die Möglichkeit hat, einen Bauantrag einzureichen.

 

Die Auseinandersetzung in Köthel ist auch Teil einer breiteren Debatte darüber, wie wir in Zukunft leben und wirtschaften wollen. Der Erfolg kann auch vielen anderen Gemeinden und Kommunen Mut machen. Darüber hinaus erfolgt in der Öffentlichkeit verstärkt eine breite, kritische Diskussion über pro und contra einer industriellen Tierproduktion mit all ihren Folgen für Umwelt, Mensch und Tier.

 

Mit Vehemenz wird sich der Kreisverband der LINKEN. Stormarn, aber auch die bundesweite LINKE weiterhin in diese Debatte einbringen – für eine sozial-ökologische Wende. Aber erst einmal herzliche Gratulation für diesen Teilerfolg!

 

Mit Anti-Schweinemast-Grüßen

 

Kreisvorstand der LINKEN Stormarn

Liebe Sprecher der Bürgerinitiative gegen Schweinimast in Köthel,

zum Zwischenerfolg, der sich durch den Rückzug von Herrn Grunwald vom Projekt Schweinemastanlage in Köthel ergeben hat, gratulieren wir recht herzlich. Die Aktivitäten der Bürger und der Bürgerinitiative haben mit Sicherheit zur Zurücknahme der Pläne beigetragen. Wir drücken jetzt die Daumen, dass es nicht in den nächsten Jahren wieder eine Kehrtwende gibt.


Trotz des Rückzugs wollen wir in den nächsten Wochen eine Veranstaltung zum Thema Massentierhaltung abhalten. Wahrscheinlich gehen wir damit zentral in den Kreis Herzogtum Lauenburg. Wir sind halt die Lauenburger. Für nähere Informationen bzw. ggf. Absprachen über eine mögliche Mitwirkung werden wir uns zeitnah wieder melden.

Herzlichen Gruß und weiterhin viel Erfolg


Klaus Tormählen
Bündnis 90/Die Grünen
Kreisverband Herzogtum Lauenburg

Zitat Mahatma Gandhi

"Die Größe und der moralische Fortschritt einer Nation lassen sich daran ermessen, wie sie die Tiere behandelt ....."

Tod durch Ausfall Belüftungsanlagen

Erschreckendes:
Tote Tiere in der Massentierhaltung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 67.5 KB

Ohne Ihre vehemente Gegenwehr wäre das alles seinen "normalen" bürokratischen Gang gelaufen und die Grunwald-Hütte würde schon stehen.

Wir GRÜNE in Stormarn unterstützen Sie weiterhin.  

Dr. Hartmut Jokisch - Kreistagsabgeordneter

GRÜNE

Mit Bestürzung erfahre ich, dass das Vorhaben der Schweinemastanlage in Köthel / Stormarn immer noch nicht ad acta gelegt worden ist. Gegen dies hatte sich im letzten Jahr der Protest großer Teile der Dorfbevölkerung erhoben. Die Gemeindevertretung weigerte sich zweimal, ihr Einvernehmen zu erteilen. Auch der Kreis Stormarn verweigerte seine Zustimmung. Wenn es dem Agrarunternehmer dennoch gelingen sollte, sein Vorhaben durchzusetzen – wo bliebe da noch die Demokratie? Demokratie müßte doch wohl heißen, dass es nicht einem Einzelnen erlaubt sein darf, dem Willen einer großen Mehrheit sein subjektives Gewinninteresse überzuordnen. Meine Fraktion erklärt hiermit, dass sie das berechtigte Verlangen der Kötheler Initiative „Keine Schweinemast in Köthel“ weiterhin energisch unterstützt.

Heidi Beutin - Kreistagsabgeordnete

LINKE

Bürgerinitiative Köthel jetzt auch bei WIKIPEDIA bekannt

Veranstaltungskalender

 

Februar 2012

 

Donnerstag, 23. Februar 2012, um 19.00 Uhr im Herrenhaus in Trenthorst eine Diskussion zum Thema Gemeinsame Agrarpolitik mit dem Bauernpräsidenten Herrn Schwarz und Herrn Ribbe von Euronatur. Dabei wird es in erster Linie darum gehen, welche Form der Landwirtschaft wir zukünftig in Europa haben wollen. Siehe auch: www.trenthorst.de

 

Februar 2012

 

Treffen der BI am Dorfteich

Am 12.02.2012 ab 16:00 Uhr fand bei Glühwein ein Treffen der Bürgerinitiative am Dorfteich in Köthel/ Stormarn statt. Anlass war die Rücknahme des Grunwaldschen Bauantrags! 


 

September 2011 

 

Treffen der BI

Am 26.09.2011 um 19:30 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt

 

 

April 2011 

 

Treffen der BI

Am 30.04.2011 um 10 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative bei Jürgen und Susanne statt.

 

 

März 2011 

 

Treffen der BI

Am 30.03.2011 um 20 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt.


 

Februar 2011


Treffen der BI

Am 23.02.2011 um 20 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt.

Mitmachen:

Ausgewählte Ereignisse im Vorjahr

 

Oktober 2010

 

Treffen der BI

Am 28.10.2010 um 20 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt.

 

Treffen der BI

Am 06.10.2010 um 20 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt.

 

 

September 2010

 

Treffen der BI

Am 15.09.2010 um 20 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt.

 

Erfreuliche Mitteilung: Kreis sagt NEIN zur Schweinemast

Im Hamburger Abendblatt von 07.09.2010 ist ein Artikel erschienen, der uns alle erfreut: Das Kreisbauamt zieht ebenfalls seine Zustimmung zurück. Dem Antragsteller Grunwald bleibt nur noch die Möglichkeit, sich zu äussern oder zu klagen. Wir bleiben dran - jetzt erst recht!

 

 

August 2010

 

Sitzung der Gemeindevertretung

Erneut KEIN gemeindliches Einvernehmen

Am 31.08.2010 fand um 19:30 Uhr eine öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung im Feuerwehrgerätehaus Köthel statt - mit Entscheidung über einen Neuantrag von Agrarunternehmer Grunwald zum Schweinemastprojekt. Die Gemeindevertretung erteilte dem geänderten Bauvorantrag nicht ihr Einvernehmen.

 

Treffen der BI

Am 24.08.2010 um 20 Uhr fand ein erneutes Treffen der Bürgerinitiative im Gasthof Reimers (Köthel/ Lauenburg) statt.

 

Wir waren in Trittau

Am 21. und 22.08.2010 wurde in Trittau von uns über die Bürgerinitiative und unser Anliegen informiert. Der Zuspruch aus der Bevölkerung war überwältigend. Bilder finden Sie hier

 

 

Juli 2010

 

Am 28.07.2010 fand mit Vertretern der Grünen (MdB Dr. Konstantin von Notz und den Kreistagsabgeordneten Dr. Hartmut Jokisch, Joachim Germer und Klaus Tormählen) sowie Vertretern der Presse in Köthel ein Ortstermin zur geplanten Schweinemast des Agrarunternehmers Grunwald statt. Das Interesse an diesem Treffen war sehr gross, die Resonanz in der Presse erheblich (siehe unser Presseportal).

 

 

Juni 2010

 

29.06.2010 Sitzung der Gemeindevertretung

KEIN gemeindliches Einvernehmen

Am letzten Dienstag im Juni gab die Gemeinde bekannt, dass die Gemeindevertretung ihr Einvernehmen zum geplanten Bauvorhaben (Bau einer Schweinemast) nicht erteilt. Respekt und Anerkennung für diese Entscheidung verantwortungsbewußter Gemeindevertreter.